Theaterprogramm

Das jährliche Theaterprogramm vom Verein Cosmos

Kommende Vorführungen im Parktheater

Mittwoch, 1. Dezember 2021

Fräulein Julie

Schauspiel von August Strindberg

Mit: Judith Rosmair und Dominique Horwitz

Regie/ Fassung: Torsten Fischer

 

AUGUST STRINDBERG im Vorwort zu „Fräulein Julie“
Im vorliegenden Drama habe ich nicht versucht, etwas Neues zu schaffen – denn das kann man nicht –, sondern nur die Form entsprechend den Ansprüchen zu erneuern, die meiner Ansicht nach die des Menschen unserer Zeit sind. Zu diesem Zweck habe ich ein Motiv gewählt – oder mich von ihm fesseln lassen: das Problem des sozialen Aufstiegs oder Falls, das von bleibendem Interesse war, ist und sein wird. Daß mein Trauerspiel auf viele einen traurigen Eindruck macht, liegt an den Vielen. Man warf kürzlich meinem Trauerspiel „Der Vater“ vor, daß es so traurig sei. Als ob man heitere Trauerspiele forderte! Die Theaterdirektoren schreiben Bestellzettel für Schwänke aus, als ob die Lebensfreude darin bestände, albern zu sein. Eben deshalb habe ich einen ungewöhnlichen Fall gewählt. Ich habe meine Figuren als moderne Charaktere entworfen, in all ihrer Unsicherheit und Zerrissenheit, zusammengesetzt aus Altem und Neuem, als Figuren einer Übergangszeit.

www.landgraf.de

 

Donnerstag, 2. Dezember 2021

Ursus & Nadeschkin

Ursus & Nadeschkin -
Der Tanz der Zuckerpflaumenfähre
 
Regie: Tom Ryser
Autoren: Nadja Sieger, Urs Wehrli, Tom Ryser
 
Es geht um Goethe und Madonna. Um Indien oder China. Um Antanzen oder besser Ressourcen sparen. Um Neugier und Platzwechsel. Um Kühe und Zitronen und um Brillen, die fehlen, wenn sie uns fehlen. Ob Unsinn das ist, was wir mit Nonsens beschreiben? Denn das Verzaubern von Aussicht und Vertonen von Dingen, von denen nicht jeder wissen muss, dass wir sie haben, sprengt die Vorstellung der Vorstellung. Tschaikowsky würde das Programm jedenfalls gefallen, denn die Vorsicht ist die Stiefmutter des Brunnens, der bricht, solange man tut, was wir an dieser Stelle – mit grossem Bedauern – vergessen haben. Mehr weiss keiner, danach wissen wir mehr! Mit freundlichen Grüssen.
Ursus & Nadeschkin schaffen es auch in ihrem 10. Programm (Regie: Tom Ryser), ihre ganz eigene Welt neu zu erfinden. DER TANZ DER ZUCKERPLFLAUMENFÄHRE ist eine absurde Mischung aus Geschichten und Lieblingsnummern, die noch nie in einem Duo-Programm zu sehen waren.
 
www.ursusnadeschkin.ch


 

Freitag, 3. Dezember 2021

Ursus & Nadeschkin

Ursus & Nadeschkin -
Der Tanz der Zuckerpflaumenfähre
 
Regie: Tom Ryser
Autoren: Nadja Sieger, Urs Wehrli, Tom Ryser
 
Es geht um Goethe und Madonna. Um Indien oder China. Um Antanzen oder besser Ressourcen sparen. Um Neugier und Platzwechsel. Um Kühe und Zitronen und um Brillen, die fehlen, wenn sie uns fehlen. Ob Unsinn das ist, was wir mit Nonsens beschreiben? Denn das Verzaubern von Aussicht und Vertonen von Dingen, von denen nicht jeder wissen muss, dass wir sie haben, sprengt die Vorstellung der Vorstellung. Tschaikowsky würde das Programm jedenfalls gefallen, denn die Vorsicht ist die Stiefmutter des Brunnens, der bricht, solange man tut, was wir an dieser Stelle – mit grossem Bedauern – vergessen haben. Mehr weiss keiner, danach wissen wir mehr! Mit freundlichen Grüssen.
Ursus & Nadeschkin schaffen es auch in ihrem 10. Programm (Regie: Tom Ryser), ihre ganz eigene Welt neu zu erfinden. DER TANZ DER ZUCKERPLFLAUMENFÄHRE ist eine absurde Mischung aus Geschichten und Lieblingsnummern, die noch nie in einem Duo-Programm zu sehen waren.
 
www.ursusnadeschkin.ch


 

Freitag, 17. Dezember 2021

Bühne Burgäschi: Zur gold'nen Liebe

Bühne Burgäschi
 
Mit: Solisten und Salonorchester der Bühne Burgäschi
Regie: Melanie Gehrig Walthert 
 

SCHWEIZER ERSTAUFFÜHRUNG EINER JAZZOPERETTE  

Neunzig Jahre nach der Uraufführung an der (alten) Komischen Oper Berlin bringen wir Benatzkys Kammerstück um die fiktive Operette «Wäschermädel und Geigerkönig» zurück auf die Bühne. Das Stück karikiert den kommerziellen Operettenbetrieb der frühen Dreissigerjahre, als die Röcke noch kürzer und die Operettenstoffe seichter waren. Wegen jüdischer Mitautoren wurde «Zur gold'nen Liebe» 1933 von der Bühne verbannt. Danach geriet das Stück vom Komponisten des weltberühmten «Weissen Rössls» in Vergessenheit und wurde bis heute nicht mehr aufgeführt. Zu Unrecht - wie an ausverkauften Vorstellungsserie im Juni 2021 zeigte. Es erwartet Sie ein ungemein unterhaltsames Kammerstück mit schmissiger Tanzmusik der Weimarer Zeit und eine amüsante Auseinandersetzung damit - was gutes Unterhaltungstheater ist und sein soll. 
www.burgaeschi.ch

 

Mittwoch, 12. Januar 2022

Ungeduld des Herzens

Ungeduld des Herzens
Schauspiel von Stefan Zweig
 
Mit: Benjamin Krüger, Anne-Catrin Märzke, Giovanni Arvaneh, Christopher Neris, Marika Kempken und Adela Florow
Regie: Thomas Rohmer
 
Der junge Soldat Hofmiller wird auf das Schloss des Herrn von Kékesfalva eingeladen. Die Abendgesellschaft ist ein voller Erfolg: Betört von seinem Erfolg fordert er zum Abschluss des berauschenden Abends das Mädchen Edith, die Tochter des Schlossherren, zum Tanz auf. Doch Edith wird erst bleich und beginnt dann zu zittern; die Frauen, die sie flankieren, sind zutiefst geschockt. Hofmiller begreift, dass er einen Fauxpas begangen hat, aber erst als ihn Ediths Cousine aufklärt, dass Edith gelähmt ist, begreift er das Ausmaß seines Vergehens und flieht Hals über Kopf aus dem Schloss.  

Am nächsten Morgen schickt er einen Blumenstrauß, um sich zu entschuldigen und Edith kontert mit einer Einladung zum Tee. Schon bald ist Hofmiller täglicher Gast im Schloss, genießt die Gastfreundschaft der Familie und merkt nicht, dass sich die psychisch labile Edith unsterblich in ihn verliebt hat. Als Hofmiller die Wahrheit begreift, macht er ihr einen Heiratsantrag, doch als Edith erkennt, dass dies aus Mitleid geschehen ist, schlägt die anfängliche Freude in verzweifelte Wut und Rachsucht um …

»Ungeduld des Herzens«, der einzige Roman, den Stefan Zweig zu Ende schrieb, setzt sich mit der Frage auseinander, was wahres Mitleid ist, und wie schwierig es ist, wirklich mit einem anderen Menschen zu leiden.
 
www.theatergastspiele-fuerth.ch

 

Freitag, 28. Januar 2022

Maria Callas - Meisterklasse

Mit: Graziella Rossi, Helmut Vogel, Anna Aki, Olga Kharchenko, Daniel Bentz, Klaus Henner Russius

Regie: Klaus Henner Russius

 

Ein Stück von Terrence McNally mit Musik von Bellini, Puccini und Verdi

Sie war die „Primadonna Assoluta“, denn auf der Opernbühne beherrschte Maria Callas alle Rollen. Dann machten die Medien sie zur Jetset-Diva. Die Sopranistin verstummte und starb 1977 einen einsamen Tod.

Am Ende ihrer Bühnenkarriere gab Maria Callas an der New Yorker Juilliard School zwei Master Classes. Die despotische Diva unterrichtete junge Sänger und Sängerinnen und quälte sich und die Eleven mit Härte und Perfektion: Sie verlangte kompromisslose Hingabe an die Kunst.

„Meisterklasse“ ist ein musikalischer Theaterabend für eine Schauspielerin, Sopran, Tenor und Piano und eine Hommage an die unvergessliche Göttin der Opernwelt – mit der souveränen Graziella Rossi als gebrochene, egozentrische Diva.

Der Text von Callas-Verehrer Terrence McNally basiert auf Originalaufnahmen und spielt mit dem Reiz des Semidokumentarischen. Die Ikone rückt so in unmittelbare Nähe.

 

www.theater-rigiblick.ch

 

Samstag, 26. Februar 2022

Gardi Hutter und Co. - Gaia Gaudi

Von/mit: Gardi Hutter, Neda Cainero, Juri Cainero, Beatriz Navarro
Regie/Coautor: Michael Vogel

Glücklicherweise sterben wir. Es herrschte sonst ein wüstes Gedränge auf Erden. Nirgendwo freie Sitzplätze! Und die Theaterplätze für heute Abend hätten Sie wohl schon vor Jahren reservieren müssen. Der Tod schafft Raum für nachfolgende Generationen - und ermöglicht so Verlebendigung.  
Gardi Hutter, alias Hanna, hat Übung im Sterben. In bisher acht Stücken war sie am Schluss sieben Mal tot. In GAIA GAUDI ist Hanna von allem Anfang an tot. Nur findet sie das unwichtig und flattert fröhlich weiter. Aber die neue Generation poltert an der Tür : sie will ihren Raum.

In GAIA GAUDI geht es um Wurzeln und Flügel. Um Beständigkeit und Erneuerung. Um den grossen Strom von Generationen, die stetig das Leben weitergeben – und sich ab und zu auch auf die Köpfe hauen. Diese Geschichte wird von einer Clownerin, einer Sängerin, einer Tänzerin und einem Perkussionisten erzählt - Überraschungen sind unausweichlich. So wie im wahren Leben. 

 

www.gardihutter.com

Freitag, 1. April 2022

Strohmann & Kauz

Strohmann & Kauz
Theaterkabarett „Sitzläder“
 
Mit: Rhaban Straumann und Matthias Kunz
Regie: Anna-Katharina Rickert
 
«Sitzläder» ist das jüngste Stück Theaterkabarett mit den kultigen Senioren Ruedi und Heinz. Die alten Freunde hauen ab, aus dem Altersheim und steigen ein in ihre längst geschlossene Stammbeiz. Doch wo sie sich Gemütlichkeit erhoffen, überrascht sie das volle Leben. Am Stammtisch kriegen sie Besuch von aufsässigen Zeitgenossen und sitzengebliebenen Kameraden.

Ungewollt ziviler Ungehorsam stürzt das liebenswürdige Rentnerduo in eine abenteuerliche Geschichte. Zufälle und überraschende Wendungen zwingen die treuen Weggefährten ihnen unbekannte Rollen zu spielen. Ruedi und Heinz lassen nicht nur Erinnerungen nachsitzen, sie kämpfen für ihren neuen, alten Zufluchtsort.

Strohmann-Kauz erzählt eine Geschichte über Erinnerungen und Leidenschaft, entlebte Dorfkerne und Innenstädte, über junge Nostalgie, echte Freundschaft und alte Kampfbereitschaft.

Kabarettistisch. Gesellschaftspolitisch aktuell. Überraschend.
 
www.strohmann-kauz.ch
 

Mittwoch, 6. April 2022

Celine

Celine
Komödie von Maria Pacôme
 
Mit: Christine Neubauer, ChrisTine Urspruch, Moritz Bäckerling, Fee Denise Horstmann und Stefan Pescheck
Regie: Thomas Rohmer
 
Bei der wenig populären Tätigkeit eines Einbrechers scheinen im Allgemeinen die Schattenseiten zu überwiegen. Vor allem, wenn man sich erwischen lässt.

Eine Adresse, Tempo und Kaltblütigkeit – all das fehlt dem jungen Anfängerdieb Guillaume.

Bereits beim "Anpirschen" durch einen Vorgarten wird der Möchtegern-Al-Capone beobachtet. Dass es ihm dennoch gelingt, die anvisierte Luxusvilla zu betreten, hat er nur der Neugier der Bewohner zu verdanken, die ihn bereits erwarten und dem verwirrten Taugenichts sogleich einen Beruhigungscognac verabreichen. Guillaume hat sich in der Hausnummer geirrt - zu seinem Glück, möchte man sagen, denn der Kunstfehler führte ihn zu einer unbekannten, weil nie ertappten "Königin der Einbrecher": Celine ...

Celine und ihre Haushälterin Anna nehmen nun den Amateurgauner unter ihre Fittiche. Sehr bald entdecken sie dem Jungen jedoch Talente, die niemand für möglich gehalten hätte. Der Coup scheint perfekt – bis Celines Sohn mit seiner neuen Freundin auftaucht – und sie die Vergangenheit wieder einholt …

Spritziges und witziges Boulevardtheater der besten Sorte !
 
www.theatergastspiele-fuerth.de